Dank der ehrenamtlichen Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren Leer und Nüttermoor konnte ein weiteres Artenschutzprojekt der Ökologischen NABU-Station Leer umgesetzt werden. Die ÖNSL betreut im Landkreis Leer an verschiedenen Orten künstliche Flöße auf Gewässern, um der bedrohten Flussseeschwalbe einen Ort zum Brüten zu geben. Diese Vogelart brütet natürlicherweise auf Kiesinseln in Flüssen. Da diese Habitate selten geworden sind, müssen die Vögel auf künstliche Flöße ausweichen.
Eines der Flöße befindet sich nördlich der Stadt Leer auf einem ehemaligen Abbaugewässer bei Nüttermoor. Leider war das Floß 2022 durch einen Sturm beschädigt worden und die Anker hatten sich vom Gewässerboden gelöst. Seitdem lag das Floß am Ufer und konnte von den Flussseeschwalben nicht mehr als Brutplatz genutzt werden. Nachdem das Floß durch die ÖNSL repariert worden war, musste es wieder in die Mitte des Gewässers geschleppt werden.
Ohne die tatkräftige Hilfe der Feuerwehr wäre dies nicht möglich gewesen, da die ÖNSL derzeit kein eigenes Boot oder geländegängige Fahrzeuge zur Verfügung hat. Am Samstag, den 08.03.2025 rückte die Feuerwehr mit Unimog, Boot und vielen hilfsbereiten Einsatzkräften am Gewässer an schleppte das Floß wieder an den vorgesehenen Ort. Neue kräftige Anker sollen Stürmen in Zukunft besser standhalten.
Das Team der ÖNSL bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten der Feuerwehr für die große Hilfsbereitschaft, bei diesem Artenschutzprojekt mitzuwirken, und hofft auf einen hohen Bruterfolg in den kommenden Monaten.